Take That: Howard Donald, Gary Barlow & Mark Owen
  IMAGO / ZUMA Press
Take That: Howard Donald, Gary Barlow & Mark Owen
06.01.2026

Take That: Netflix zeigt erste Szenen

Ab dem 27. Januar 2026 erzählt die dreiteilige Serie die Bandstory als „deeply personal“ – mit Archivmaterial und neuen Interviews mit Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald.

Backstreet Boys mit We've Got It Goin' On

BOYGROUPS

BOYGROUPS

Triff die Jungs, die du in den 90ern geliebt hast, in einem eigenen Radiokanal: 90s90s BOYGROUPS. Jetzt hier einschalten!


Es läuft:
Backstreet Boys mit We've Got It Goin' On
Take That | First Look | Netflix
Take That | First Look | Netflix

Netflix hat jetzt den ersten Blick auf die kommende Take That-Doku geteilt – und die ersten Sekunden sind sofort 90er pur. Statt großer Bühne gibt’s eine Szene hinter der Bühne, direkt vor einem Gig, und genau da passiert ja meistens das, was man später in Biografien weichspült: Nervosität, Sprüche, ein bisschen Chaos, ein bisschen Teamgefühl. Gary Barlow wirkt im Clip so, als hätte er gerade gleichzeitig die Setlist, die Band und das ganze Projekt im Kopf, Mark Owen ist der, der den Druck mit Charme abfedert, und Howard Donald strahlt.

Take That: Robbie & Gary singen wieder gemeinsam

Take That (1992)
IMAGO / Landmark Media
Take That (1992)

Netflix macht drei Teile aus 35 Jahren

Die Serie startet am 27. Januar 2026 bei Netflix. Das Versprechen klingt nach „definitiver“ Bandstory: 35 Jahre Archivmaterial, dazu neue Interviews mit Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald. Das Archiv trägt die Zeit, die Mode, die TV-Ästhetik – und die neuen Gespräche liefern den Blick von heute. Netflix beschreibt das Format als intime Reise durch „highs, heartbreaks“. Die Serie erzählt bewusst den kompletten Bogen – von den frühen Manchester-Tagen als Fünfergruppe bis zum Superstar-Status, dem Split und dem Comeback. Und ja, auch Robbie Williams und Jason Orange sind Teil dieser Geschichte, selbst wenn die neuen Interviews vor allem mit dem aktuellen Trio geführt wurden. Gerade bei Robbie Williams ist das natürlich ein Geschenk für Dramaturgie: Seine Rolle in der Band ist bis heute ein Popkultur-Mythos, irgendwo zwischen Durchstarter und Ausreißer, zwischen Ego-Show und verletzlicher Figur.

Heute schon für den 90s90s Countdown abgestimmt?

Warum setzt Netflix jetzt auf Take That?

Dass Netflix die Serie jetzt prominent anrollt, passt ins Muster der Plattform: Popkultur-Dokus sind einer der sichersten Wege, verschiedene Zielgruppen gleichzeitig zu bedienen. Fans bekommen Material und Emotionen, Casual-Viewer bekommen eine gute Story, und der Algorithmus liebt bekannte Namen. Es ist die gleiche Logik, die Doku-Formate über Stars und Bands in den letzten Jahren so erfolgreich gemacht hat: Du musst kein Hardcore-Fan sein, um mitzukommen – aber du wirst nach drei Folgen einer. Und der Zeitpunkt ist strategisch. Take That sind auch wieder aktiv, und genau das macht den Unterschied zwischen Retro-Produkt und Gegenwartsrelevanz. Der Backstage-Clip ist deshalb nicht nur „damals“, er ist auch eine Einladung: Schaut euch an, woher diese Band kommt – bevor sie 2026 wieder auf große Tour geht.

Robbie Williams - Pretty Face  - "Live on The Word" (Official Video)
Robbie Williams - Pretty Face - "Live on The Word" (Official Video)

Parallelwelten: Robbie Williams, Biopic, neues Album – und jetzt die Doku

Ein zusätzlicher Popkultur-Boost kommt durch Robbie Williams selbst. Seine Karriere ist längst größer als die Band, aber genau deshalb bleibt die Verbindung zu Take That ein Dauer-Thema. 2025 lief sein Biopic „Better Man“ an, und jetzt schiebt Netflix die Doku nach, die den Bandkontext noch mal anders rahmt: weniger Solo-Perspektive, mehr Gruppenmechanik. Und 2026 soll auch das neue Robbie Williams-Album erscheinen.

Was Fans erwarten können

Die Zahl „35 Jahre Archivmaterial“ klingt erstmal nach Marketing. Aber Archiv ist in solchen Projekten wirklich der Dealbreaker: Wenn es nur „Best-of“-Clips sind, wird’s schnell beliebig. Wenn da aber wirklich seltenes Material drin steckt – Proben, Reisen, TV-Backstage, private Aufnahmen – dann kann das Format mehr sein als Nostalgie. Auch interessant: Die Band erzählt „in ihren eigenen Worten“. Das kann natürlich bedeuten, dass Dinge glattgezogen werden. Aber es kann genauso gut bedeuten, dass Gary Barlow, Mark Owen und Howard Donald endlich die Version erzählen, die nicht nur aus Schlagzeilen besteht.

Start ist Dienstag, 27. Januar 2026, exklusiv bei Netflix, drei Teile, Fokus auf Aufstieg, Split und Comeback. Der erste Clip wurde auf YouTube veröffentlicht und zeigt Take That backstage in den 90ern.

Take That - Back for Good (Official 4K Video)

Take That - Back for Good (Official 4K Video)
Take That - Back for Good (Official 4K Video)